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Fremdsprachenassistentin Keira Soutar 30 Mai 2017, 06.54 Englisch

Historisches


Am 18. Juli 2004 ist der 140. Geburtstag der Namensgeberin unserer Schule. Auf dieser Seite finden Sie eine Chronik der Schule, die erst seit 1948 den Namen Ricarda-Huch-Schule trägt.

Chronik der Schule seit 1876


1876 bis 1878 Karl August vom Berg Schulleiter.
Ab 1876 Sieben Klassen, damit Schultyp des sog. Lyzeums. Eines der ersten in Westfalen
1878 bis 1903 Schulrat Friedrich Wenzel Schulleiter.
1880 Angliederung eines Lehrerinnenseminars.
1884 Der Staat erlässt amtliche Bestimmungen für die höheren Mädchenschulen.
1887 Erweiterung des Schulgebäudes wegen wachsender Zahl der Schülerinnen Zwei Gebäude in der Viktoriastraße, unorganisch verbunden und gegliedert.
1895 Lehrerinnenseminar wird auf drei Klassen erweitert.
1899 Die Schule wird dem Provinzial- Schulkollegium unterstellt. Damit erst Anerkennung als ,,höhere Schule" 1901 Jahresbericht: Gesamtausgabe der höheren Mädchenschule etwa 66.300 Mark. Schul- und EintrittsgeId: 66.540 Mark. Schülerinnenzahl schon knapp über 500
1903 - 1909 Dr. Ernst Dublin Schulleiter. Wegen Raumnot Umwandlung der Turnhalle in zwei Klassenzimmer.
1905-1908 Einrichtung einer Filiale in einer alten Volksschule am Neumarkt. Weiteres Anwachsen der Schülerinnenzahl
1908 Umzug der Schule in ein neuerrichtetes Schulgebäude an der Bergstraße, direkt neben dem Städtischen Knabengymnasium. Angliederung einer Seminarvorschule und einer Seminarübungsschule. Jetzt 735 Schülerinnen und 40 Lehrkräfte.
1908 Schulreform bringt die Gleichstellung der preußischen höheren Mädchen schulen mit den Knabenschulen. Das siebenklassige Lyzeum wird durch das Oberlyzeum erweitert. Durch die Schulreform starke Betonung der mathematisch- naturwissenschaftlichen Fächer. Die Reifeprüfung des Oberlyzeums berechtigt allerdings nur zum philologischen Studium. Erst 14 Jahre später kann die volle Universitätsreife erreicht werden. Findet zunächst bei Teilen der Schüler- und und Elternschaft wenig Gegenliebe.
1909 -1934 Dr. Fritz Möhle Schulleiter 1910 Ankauf und Umbau von zwei Wohnhäusern in der Bergstraße zur Erweiterung des Schulgebäudes.
l912 Abtrennen des Lehrerinnen seminars mit den beiden Vorschulen und Verlegung in die Hallenschule in Alten hagen. Aus der Riesen schule mit 1100 Schülerin nen werden zwei Anstalten: Lyzeum mit Oberlyzeum bleibt mit 740 Schülerinnen und 38 Lehrkräften aber im mer noch eine sehr große Schule. Dadurch räumliche
Entlastung
Erster Weltkrieg 1914- 1918 Von den 14 Lehrern werden 7 eingezogen; zwei von ihnen finden den Tod.
Nach 1918 Die Zahl der Schülerinnen wächst weiter. Ab 1919 Arbeit an der Neuordnung der Lehrerbildung. Das Oberlyzeum verliert das 4.Jahr. Bis dahin hat dort die pädagogische Ausbildung der Lyzeumslehrerinnen stattgefunden. Universitätsausbildung wird auch für die Lyzeumslehrkräfte obligatorisch.
Sommer 1919 Erneute Einrichtung einer Filiale, diesmal in einem Flügel des Pflegehauses am Dreiecksplatz auf dem Höing als Lyzeum II unter der Leitung von Prof. Dr.Knochendöppel. Später Verlegung in die Hallenschule an der Friedensstraße
1920 Höchstzahl an Schülerinnen mit 888, vor dem 2.Weltkrieg.
1923 Letzte Lehramtsprüfung an der Schule. Lyzeum wird durch die Schulreform auf 6 Jahre ver kürzt. Damit Übereinstimmung mit den höheren Knabenschulen.
Mai 1923 Feier zum 75-jährigen Bestehen der Schule.
1923 Vereinigung des Zweiges Lyzeum II mit der Hauptschule an der Friedensstraße
1925 Neue Lehrpläne werden erlassen
1928 Umwandlung des Oberlyzeums in eine reformrealgymnasiale Anstalt. ( Latein wurde von U III an Pflichtfach) Bis dahin Französisch und Englisch Pflicht, Latein Wahlfach
Oktober 1929 Gründung des "Vereins ehemaliger Schülerinnen des Lyzeums und Oberlyzeums zu Hagen"
Beginn der 30-er Jahre Stark rückläufige Tendenz bei der Schülerinnenzahl Große Wirtschaftskrise
Ab 1931 Regelmäßige Landheimaufenthalte der Schule Erst im Windhof bei Weiburg a.d.L., ab 1934 in Burg und Schloss Waldmannshausen
1932 Schule erhält ein Seminar zur Ausbildung von Studienreferendarinnen.
1933 Schülerinnenzahl 470. Danach wieder lansamer Anstieg.
1934-1945 Richard Doller Schulleiter
1935 Einrichtung einer Frauenschule in dem Gebäude an der Bergstraße
1937/38 Am Ende des Schuljahres 514 Schülerinnen
1938 Erste Reifeprüfung des Zweiges "Frauenschule"
1938 NS-Schulreform
Aufnahme in die Oberstufe erst nach Nachweis von hauswirtschaftlichen Fertigkeiten und Kenntnissen in Form einer Prüfung(schon ab 1936). Verkürzung für die höhere Knabenschule auf 8 Jahre, kurz danach auch für die höheren Mädchenschulen. Beide Schulen werden jetzt "Oberschulen" genannt. Aufteilung der Mädchenoberschulen in einen sprachlichen und einen hauswirtschaftlichen Zweig. Die englische Sprache ist nun bis zur 5.Klasse (neue Klassenbezeichnungen) einzige Fremdsprache. Für den hauswirtschaftlichen Zweig bleibt sie es bis zum Abitur, mit nur zwei Wochenstunden. Im sprachlichen Zweig in der Oberstufe (6.-8. Klasse) kommen Französich und Latein hinzu, eine Sprache ist wahlfrei. NS.Ideologie von der weiblichen Erziehung zur kommenden Mutter hält Einzug. Beschneidung der wissenschaftlichen Fächer zugunsten der Fächer eines sog. "Frauenschaffens".
Sommer 1943 Kinderlandverschickung. Evakuierung der Schule in die Slowakei nach Trentschin- Teplitz (182 Schülerinnen, 8 Lehrkräfte) und nach Stolp in Pommern (150 Schülerinnen, dazu noch 30 von der Oberschule Haspe). Abschiedsfeier am 14. Juli 1943. Viele Absagen von Schülerinnen
1.Okt. 1943 Die Schulgebäude an der Viktoriastraße und an der Hochstraße werden durch einen Bombenangriff zerstört.
11.Okt, 1943 Verlegung der Slowakei-Gruppe nach Tatra-Lomnitz.
März 1944 Rückverlegung aus der Slowakei ins Sudetenland (Harrachsdorf)
Ende Oktober 1944 Auflösung der Mädchenschule in Stolp. Verlegung in den Badeort Misdroy in den Sommermonaten zuvor. Es sind zu dieser Zeit noch 120 Schülerinnen an der Schule (incl. den Schülerinnen aus anderen durch Luftangriff gefährdeten westfälischen und mitteldeutschen Großstädten)
Oktober 1944 Auflösung des Schulteils in Pommern (Stolp)
20.Febr. 1945 Rückverlegung aus der Slowakei nach Bayern(nach Schwandorf und in die Nähe von Regensburg).
15.März 1945 Heimkehr der Schülerinnengruppe aus Pommern An diesem Tag erlebte Hagen seinen schwersten Luftangriff
31.Juli 1945 Heimkehr der Schülerinnengruppe aus Bayern
Ab Herbst 1945 Dr. Alfred Krüper, ehemaliger Leiter der Jahn-Oberschule, ist als Fachberater des Oberbürgermeisters E.Sasse für die Angelegenheiten der höheren Schulen zuständig. Auswahl von einigen "Unbelasteten" als zukünftige Schulleiter
13.März 1946 Ein Teil des Kollegiums und der Schülerschaft (195 von 449) kommt nach Haspe indem die dortige Mädchenoberschule zur Vollanstalt ausgebaut wird.Schulleiter dort:Dr.Fritz Vollheim. Schulleiter an der alten Schule wird Dr.Hermann Pohlschmidt. In Hagen steht nur das Gebäude des Staatlichen Albrecht-Dürer-Gymnasiums für die höheren Schulen zur Verfügung. Verteilung de Schulen auf die nicht zerstörten Gebäude. Die Militärregierung erteilt zuerst außer dem Schulleiter nur drei Lehrern die Zulassung (Entnazifierung).
13.März 1946 Schulapell:Unterbringung der Schule im Gebäude des Albrecht-Dürer-Gymnasiums zusammen mit zwei Jungenschulen. Später nach einer Teilung der Schule Verlegung der Unterstufe in die Parkschule. Schichtunterricht in wechselnden Formen bis 1954
25.März 1946 Beginn des Unterrichtsbetriebs im Albrecht-Dürer-Gymnasium. Für 6 Klassen stehen nur 3 Räume ab 14.00 Uhr zur Verfügung. Drei Klassen haben Mo/Di/Mi Unterricht, die drei anderen Do/Fr/Sa.
Weinachten 1946 Kohlenmangel erzwingt die Verschiebung des Unterrichtswiederbeginns bis zum 10.2.1947 Die Schülerinnen müssen jeden zweiten Tag zur Entgegennahme der Hausaufgaben in der Schule erscheinen.
1947 Fünf Klassen der Unterstufe werden in einer Baracke auf dem Schulhof der Fichte-Oberschule unterrichtet. Dort schwere Unterrichtsstörungen durch den Baustellenlärm (Wiederaufbau des Fichtegebäudes
Herbst 1947 152 Schülerinnen und 13 Lehrkräfte nehmen dreimal je zwei Tage am Wiederaufbau Ehrendienst der Stadt Hagen teil.
Beginn 1948 Das Fichteschulgebäude ist wiederaufgebaut, die Städtische Jungenoberschule zieht dorthin um. Jetzt ist Platz für alle Klassen der Schule.
31.Jan. 1948 100-Jahr-Feier der Schule im Kammermusiksaal der Stadthalle. Die Schule trägt seit diesem Tag den Namen der Dichterin Ricarda Huch.
4.Feb. 1949 Erste "normale" Reifeprüfung wird erst jetzt durchgeführt wegen der Verlängerung der Ausbildungs dauer der höheren Schule auf 9 Jahre.
24.April 1950 Gründung des "Schullandheimvereins" des Ricarda-Huch-Gymnasiums
Sommer 1950 Erste Zusammenkunft der "Ehemaligen" nach dem Krieg.
17.Jan. 1951 Erstmals Bildung einer Schulpflegschaft.
1951 Beginn des Austausches einzelner Schülerinnen mit amerikanischen Mädchen
13.Febr.1952 Die neugebildete Frauenoberschule wird genehmigt
Sommer 1952 Übergabe des neuen Gebädes des Ricarda-Huch-Gymnasiums. Die Einweihung findet in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Fritz Steinhoff statt. Der Aula- und Turnhallentrakt steht noch im Rohbau.
1954 Die Leichtathletikmannschaft der Schule siegt beim Sportfest der Gymnasien Westfalen-Lippe
Ab 1954 Jetzt zwei Schulzweige: das neusprachliche Mädchengymnasium und die naturwissen- schaftlich-hauswirtschaftliche Frauen-
oberschule
1958 Auf wesentliches Betreiben von Frau Käthe Hyprath hin, wird eine Konzertorgel der Fa. Ott in die Empore der fertigestellten Aula eingebaut
April 1959 Schulleiterin wird Dr. Charlotte Crummenerl
1960 Fast 800 Schülerinnen an der Schule
1963 Die Schule erhält eine neue Bezeichnung: Neusprachliches Mädchengymnasium mit Gymnasium für Frauenbildung 17.- 20.Sept.
1963 Musische Tage in den Aulen der RicardaHuch-Schule und der Kaufmannschule, veranstaltet von der Schülermitverwaltung der höheren Schulen Hagens
Herbst/Winter 1963 Viermalige Aufführung der Schuloper: "Der Mann im Mond" von Ludwig Andersen mit der Musik von Cesar Bresgen Spendeneinnahmen 2099,18 DM
11.Juni 1964 Erstmals seit Jahren findet wieder ein großes Leichtathletiksportfest aller Hagener Schulen statt, mit überragenden Ergebnissen des RHG- Schule
18.Juli 1964 Feier zum 100.Geburtstag von Ricarda Huch
1970 Einrichtung des Sprachlabors
Dezember 1971 Großes Schulkonzert und Ausstellung von Arbeiten aus dem Kunst-, Werk- und Nadelarbeitsunterricht
1972 Der "Verein der Freunde und Förderer des Ricarda-Huch-Gymnasiums zu Hagen e.V." wird gegründet
1973 Erweiterung des Schulgebäudes durch Umfunktionierung der ehemaligen Ausweichpavillons der Sparkasse Dieser Zustand ist ein Provisorium, das sich bis heute gehalten hat
1973 Enttypisierung der Schule. Die Schule wird für Jungen geöffnet. Das Zeitalter der Koedukation beginnt. Der neue Namen lautet:Gymnasium der Stadt Hagen für Jungen und Mädchen Diese Öffnung wird von vielen Beteiligten zuerst kritisch betrachtet
1973 Die Schultennismannschaft wird Westfalenmeister
1973 Die Reform der gymnasialen Oberstufe wird beschlossen mit der Differenzierung nach Grund- und Leistungskursen sowie einer erheblichen Wahlfreiheit für Schülerinnen und Schüer. Die Wahlmöglichkeiten werden in den kommeden Jahren wieder etwas eingeschränk. Nov.1973 Dr. Friedhelm Kilian wird neuer Schulleiter
1975 Der ehemalige Schulleiter Dr. Hermann Pohlschmidt verstirbt nbsp;
1975 Das Mädchenteam wird zum 2.Mal Tennismeisterwestfalenmeister tennis ist im Kurssystem als ordentliches Fach eingerichtet
1975 Höchststand der Schülerzahl mit 1150 nbsp;
1976 Mädchen werden zum 3.Mal Tenniswestfalenmeisterinnen nbsp;
Sept. 1977 4. Tenniswestfalenmeistertitel für das Mädchenteam Diese Erfolg ist bis dahin einmalig in Westfalens Schulsportgeschichte.
Febr.1978 Ein neuer Physikraum wird eingerichet
1978 Die Schulpartnerschaft mit den Highschools McCluer und McCluer North wird gestartet.
12.Dez. 1980 Großes Schulkonzert, das am 17.Februar 1981 wiederholt wird.
Juli 1981 Sportaktionswoche der Schule zusammen mit dem Albrecht-Dürer-Gymnasium mit 70 teilnehmenden Ballspielmannschaften. Die Veranstaltung geht auf Initiative der Schülervertretungen der beiden Gymnasien zurück.
Februar 1982 Das neugegründete Abendgymnasium der Stadt Hagen wird im Pavillon der Schule untergebracht und nutzt im Abendbereich die Räume der Schule. Unterrichtsbeginn mit 90 Studierenden
1982 Eine Schulpartnerschaft mit der Hodgsons High School in Poulton (Großbritannien) wird aus der Taufe gehoben. Beginn des alljährlich stattfindenden Schüleraustauschprogramms
Mä:rz 1983 Ein Mädchenteam wird Vizewestfalenmeister im Basketball
Dez. 1984 Umweltweihnachtsbasar und Ausstellung mit Vorschlägen zur Begrünung Hagens in Zusammenarbeit mit dem BUND und der Stadtzeitung "Wochenkurier" Der Erlös in Höhe von 2600.- DM kommt dem Hagener Kinderschutzbund zugute.
Mai bis September 1985 Ausstellung "Hagen und seine Architektur" in der Schule und in der Bürger halle mit Vorschlägen zur Stadtgestaltung.
Ab 1985 Beginn der alljährlich stattfindenden Fahrten der Jahrgangsstufe 6 in das Schullandhein "Hazs am Meer" auf Wangerooge mit zweiwöchigen, z.T. fächerübergreifendem Unterricht in Projektform.
Juni 1986 Woche der Schulkultur in der Bürgerhalle und der Schule zum Thema "Raum und Gestaltung"
März 1987 Zum 10.Mal sind Schülerinnen und Schüler in St.Louis/USA zu Gast. Jubiläumsfeiern in Hagen und St. Louis.
20.Jan.1988 Premiere des Theaterstücks "Romulus der Große" von Dürrenmatt im Stadttheater.
Oktober 1988 Erste Kontaktgespräche führen zu einer Schulpartnerschaft mit der Schule Nr.11 in Smolensk(Rußland).
August 1988 Lehrer, Eltern und Schüler renovieren gemeinsam einen Trakt der Schule
1988 Französisch wird als mögliche erste Fremdsprache eingeführt. Es ist das einzige Angebot dieser Art in Hagen
April 1989 Theater AG führt "Die Nashörner" von Eugene Ionescu auf.
Okt. 1989 60. Jubiläum des Vereins der "Ehemaligen"
Okt. 1989 Einrichtung des Fachraums für Informatik
Nov. 1989 Eine Schulpartnerschaft mit dem Collège Jules Ferry in Monlicon (Frankreich) beginnt
Januar 1990 Der Schule stehen aus dem sog. "Vermächtnis Pohlschmidt" Geldmittel aus Zinserträgen zur Verfügung.
Juni 1990 Schulleiter wird Johannes Denis
August 1990 Erstmals Zusammentreffen von amerikanischen und russischen Schülergruppen der Partnerschulen in hagen
Okt.1990 Ein Modell zur Betreuung und Beratung der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II wird installiert. Pro Jahrgangsstufe ein Beratungslehrerteam (2 Lehrkräfte) im rollenden System (4 Teams, ein Team setzt nach dreijährigem Durchgang ein Jahr aus).
Dez. 1990 Sanierung der Turnhalle beginnt
Mai 1991 Inbetriebnahme des zweiten neueingerichteten Chemieraums.
Juni 1991 Premiere des selbstverfassten Stücks der Theater-AG "Krähwinkelstraße"
September 1991 Das erste "Offene Schulsportfest" des RHG wird unter großer Teilnahme von Schülern, Lehrern, Eltern, Ehemaligen, und Gästen unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters im Ischelandstadium durchgeführt. Es soll alljährlich stattfinden
13.Okt.1991 Benefizkonzert "Lieder für Ricarda" als Matinée in Zusammenarbeit mit dem Theater der Stadt Hagen Erlös in Höhe von 1600 DM kommt
der Musikausstattung zugute
Herbst 1991 Die Lehrküche der Schule muß gesperrt werden Die Kücheneinrichtung ist verrottet.
2.Nov.1991 In der Hagener Stadthalle Sportgala des VFL Eintracht Hagen. Eingebunden ist die Aktion "Schule und Sportler für Smolensk", die VFL Eintracht Hagen, die Ricarda-Huch-Gymnasium und der Kaufhof Hagen gemeinsam durchführen Der Erlös einer großen Tombola kommt Smolensker Jugendlichen und Schülern der Partnerschule Nr. 11 zu.
Winter 91/92 Die Schule beteiligt sich an einem Hilfsgüter-Konvoi der Hagener Bürger für die notleidende Bevölkerung in Smolensk. Es werden in einer
großangelegten wochenlangen Sammelaktion Hunderte von Paketen mit Kleidern, Nahrungsmitteln und sonstigem dringenden Bedarf zusammengetragen. Der Fördervereinsvorsitzende und der Schulpartnerschaftskoordinator begleiten den LKW-Konvoi (15 Fahrer und 18 Begleitpersonen)
Februar 1992 Die Aula der Schule muß wegen potentieller Gefährdung der Besucher gesperrt werden - Sitzreihen brechen zusammen.
Schuljahr 92/93 Ende des hauswirtschaftlichen Unterrichtsangebots. Damit wird ein jahrzehntelanges Spezifikum der Mädchenschule beendet, das bis zu diesem Zeitpunkt aber unter ökotrophologischen Gesichtspunkten durchaus auch Anklang bei den Jungen findet. Die letzte ausgebildete Lehrkraft steht für längere Zeit nicht
mehr zur Verfügung, das Ende der Lehrküche ist abzusehen.
Juli 1992 Wettbewerb an der Schule "Logo für Ricarda". Das Sieger-Logo wird zum künftigen Zeichen der Schule. Der Wettbewerb wird vom Schulförderverein getragen.
1992 Das 10jährige Jubiläum der Schulpartnerschaft mit der englischen High School wird in Poulton und in Hagen gefeiert.
Januar 1993 Es wird die Durchführung eines Betriebspraktikums in der Jahrgangsstufe 11 eingeführt.
Juni 1993 "Zehn kleine Negerlein" von Agatha Christie werden im Stadttheater aufgeführt.
Juli 1993 Durchführung der ersten Projektwoche der Schule unter dem Thema "Schule in der Stadt".
Juli 1993 Der Lionsclub Hagen-Harkort sponsert entscheidend den Smolenskaustausch. Ansonsten könnten russische Schüler nicht mehr kommen.
Sept. 1993 Stadt Hagen beschließt die Renovierung der Aula.
15.Jan.1994 Benefiz-Rockkonzert an der Schule mit 15 Bands und 700 Besuchern gegen den Krieg in Jugoslawien und zugunsten von Kindern aus dem ehemaligen
Jugoslawien. 7486 DM Reinerlös kommen der Unicef zu. Die Initiative geht von einem Oberstufenschüler aus.
27.April 1994 Zum 40.Jubiläum des Schulgebäudes wird eine Ausstellung eingerichtet und eine Extra-Zeitung zur Geschichte des Gebäudes erstellt.
1994 Die Verwaltung des Abendgymnasiums zieht aus dem Schulpavillon in die ehemalige Hausmeisterwohnung der Kaufmannscchule I. Ab diesem Zeitpunkt werden nur noch die naturwissenschaftlichen Räume durch das Abendgymansiums belegt.
1994 Mit Beginn des Schuljahres 1994/95 endet das Angebot Französisch als erste Fremdsprache neben Englisch. Das Angebot findet keinen hinreichenden Zuspruch in der Hagener Bevölkerung.
April 1995 Die Einführung der 5-Tage-Woche wird beschlossen.
Februar 1996 Aufführung des Ökologie-Musicals "Ocean-World" im Stadttheater. In Kooperation mit Max-Reger-Musikschülern.
März 1996 Die in den Räumen der alten Lehr- küche vom Förderverein der Schule neuerrichtete Cafeteria wird eröffnet. Die Cafeteria wird Kommunikations-
zentrum der Schule. Betrieben wird die Cafeteria durch Schüermütter. Die Finanzierung erfolgt komplett aus Spenden und Mitteln des Fördervereins.
Mai 1995 Aufführung Woody Allens Komödie "Gott" im Stadttheater durch die Theater AG Juni 1996 Schülerin Vera Hoffmann siegt beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen in Latein 1996 Die Zeitung "Ricarda-Info", vom Förderverein herausgegeben, erscheint zum ersten Mal.
1996 Die Arbeiten zur vollständigen Renovierung der Aula beginnen
Juni 1996 Beginn des Projekts "Renovierung der Ott-Orgel" mit Schülerhilfe unter Anleitung eines Orgelbauers und großem Engagement vom Kollegen Broszeit. Finanzierung erfolgt durch den Schulförderverein und Benefizkonzerte
März 1996 Musical "Yanomamo" einstudiert von Herrn Broszeit wird im Stadttheater aufgeführt Erlös dient der Finanzierung der Orgel
Juni 1997 20jähriges Jubiläum der Schulpartnerschaft mit zwei High Schools in St.Louis/USA Die Schulpartnerschaft ist eine der ältesten mit den USA.
1997 Die Arbeiten zur Außensanierung der Schule beginnen
1998 Dach und Außenwände werden saniert. Im Tattersaal- und Fachraumtrakt werden neue Fenster eingebaut. Die Stadt Hagen beschließt die Errichtung eines Erweiterungsbaus mit 8 Klassen- und Fachräumen
26.Sept.1998 Die Schule feiert ihr 150jähriges Jubiläum und gleichzeitig die Eröffnung der renovierten Aula. In der Woche zuvor werden Projekttage und anschließend ein Schulfest durchgeführt
Juli 1999 Die Außensanierung der Schule ist noch nicht beendet!