Wie man sein Schulbuch hegt und pflegt

Knicke, Risse und Dellen im Einband, Eselsohren, Kritzeleien und Wasserschäden auf den Seiten - mit einem solchen Schulbuch will ein Schüler verständlicherweise nicht gerne arbeiten. Und doch treten die genannten Schäden immer wieder selbst bei ganz neuen Büchern schon nach wenigen Wochen der Benutzung auf. Dabei kann jeder Schüler recht leicht durch entsprechende Sorge zu einer möglichst langen Lebenszeit seiner Bücher beitragen.

Die drei goldenen Regeln für die optimale Behandlung von Schulbüchern betreffen folgende drei Bereiche:

  1. Schutz und Pflege: Die Bücher bekommen einen stabilen Einband, der sie vor Verschmutzung und Beschädigung schützt. Bewährt haben sich transparente PVC-Schutzumschläge, die sich zur Wiederverwendung ablösen lassen.
  2. Transport und Aufbewahrung: Beim Packen der Schultasche müssen die Bücher sorgfältig verstaut werden, so dass sie nicht durch andere Gegenstände oder durch das Auslaufen von Flüssigkeit beschädigt werden. Zu Hause liegen die Schulbücher nicht auf dem Fußboden herum, sondern werden ordentlich auf dem Schreibtisch oder im Regal abgelegt.
  3. Unterricht und Hausaufgabe: Beim Arbeiten im Buch werden durch vorsichtiges Umblättern der Seiten Risse oder Eselsohren vermieden. Ordentlicher Umgang mit den Schreibgeräten und saubere Hände schützen vor Verschmutzung der Buchseiten.

Die genannten Regeln sind leicht einzuhalten - die entsprechende Bereitschaft zur richtigen Pflege der Bücher vorausgesetzt. Wer wegen mangelnder Sorgfalt trotzdem sein Schulbuch im ersten oder zweiten Jahr der Benutzung beschädigt oder verschmutzt, muss im Interesse aller anderen Schüler für den entstandenen Schaden haften. Gemäß Gebührenordnung des RHG wird dann ein finanzieller Beitrag von 5.- bzw. 10.- Euro oder die komplette Ersatzbeschaffung des Buches fällig.

Aber dazu sollte und muss es gar nicht erst kommen, wenn man mit den drei goldenen Regeln der Bücherbehandlung sein Schulbuch hegt und pflegt...

Gerald Barth (Schulbücherei)

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