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Keira Nicole Soutar

Hallo!

Miss Keira Nicole Soutar

Mein Name ist Keira Soutar und ich bin die neue englische Fremdsprachenassistentin am RHG. Ich komme aus Toronto, Kanada. Bevor ich nach Hagen umgezogen bin, habe ich in vielen Ländern gewohnt. Deswegen habe ich keinen typischen kanadischen Akzent. Als ich in Toronto war, habe ich Englisch und Französisch in der Schule gelernt. Beide Sprachen sind offizielle Sprachen in Kanada. Nach 11 Jahren in Kanada besuchte ich eine Privatschule in der Nähe von St. Louis, Missouri in den USA. Nach der Schule lebte ich wieder in Kanada, wo ich an der University of Waterloo in Waterloo, Ontario studiert habe. Da habe ich Informatik, International Business, und Deutsch studiert. Während des Sommers habe ich die Canadian Summer School (CSSG) an der Universität Kassel besucht, wobei ich mein Deutsch verbessern konnte. Nach zwei Jahren an der University of Waterloo habe ich in London, England meinen Bachelor am `University College London’ abgeschlossen. Hier hatte ich die Möglichkeit, die Bond University an der Gold Coast in Australien zu besuchen. Obwohl unsere Länder Englisch sprechen können, ist es nicht immer die gleiche Sprache. Während meines Studiums habe ich auch ein Praktikum an der RWTH Aachen University in Deutschland gemacht.

Obwohl mein Bachelorstudium fertig ist, ist man nie fertig beim Studium. Ich habe ein paar Male in Deutschland gewohnt, aber ich muss noch mehr über die deutsche Kultur und Sprache lernen. Ich freue mich, mehr auf Deutsch zu lernen aber auch beim Englischlernen zu helfen. Ich hoffe, auch ein bisschen über Kanada unterrichten zu können. Ja, Kanada ist kalt und es gibt sehr viel Schnee, aber es gibt viel mehr über Kanada und seine Menschen zu erfahren. Ich freue mich sehr auf dieses Jahr vor meinem Masterstudium und hoffe, dass wir viel voneinander lernen können.

Although my loonies and toonies may not go as far in Germany, I hope they will at least buy me a double-double or poutine. (You may have to google some of these words, eh?!)

 

Auf dem Teppich bleiben... Erhöhung... Für den Perspektivwechsel hat uns, wie schon beim #wbcd, Heede beim Abheben geholfen.

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Fotos: Heede

 

Aus dem Wohnzimmer der Ricarda: Der Kunstteppich

„Kunst im Alltag“, „Kunst aus neuen Perspektiven“, „Kunst als Erhöhung“: Das waren die Leitgedanken dieses Projektes, das von dem Kunstlehrer Reiner Gerke initiiert wurde.

60 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen haben einen malerischen Kunstteppich vom 60 m² hergestellt. Der Teppich entstand mit viel Engagement, Elan und Spaß in einer mehrtägigen Projektphase vor den Sommerferien. Er wird beim Schumachertag am 02.09.2016 erstmalig öffentlich gezeigt. Die Projektteilnehmer freuen sich darauf, ihr Werk präsentieren zu dürfen und hoffen auf große Resonanz.

 

Exkursion ins Museum für Frühindustrialisierung in Wuppertal

Wir, die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b waren am Freitag, den 24.6.2016 gemeinsam mit unserer Geschichtslehrerin Frau Burgard, Herrn Badrani und unseren Klassenlehrern Frau Gritzka und Herrn Petrusch im Museum für Frühindustrialisierung in Wuppertal-Barmen. Dort haben wir zahlreiche Antworten auf unsere Fragen zum Leben der Menschen zur Zeit der Frühindustrialisierung erhalten beispielsweise zu den Bereichen Kinder- und Frauenarbeit.

Frauen und Kinder wurden hauptsächlich in der Textindustrie eingesetzt. Sie erhielten nur halb so viel Lohn wie Männer. Damit waren sie für die Fabrikbesitzer attraktive Arbeitskräfte. Mit ihrem kleinen Gehalt trugen die Kinder aktiv mit dazu bei, die Familie zu ernähren.

Mit ihren kleinen und feinen Händen konnten sie Webstühle und andere Maschinen gut bedienen. Sie arbeiteten 12 bis 16 Stunden pro Tag an sechs Wochentagen und erledigten zudem noch häusliche Arbeiten für die Familie. Die Kinder arbeiteten mindestens zehn Stunden und erhielten im Anschluss zwei Unterrichtsstunden. Ihre Tätigkeit in den Fabriken bestand vorwiegend darin, unter die laufenden Maschinen zu kriechen, um diese zu reinigen oder Wollreste aufzusammeln, damit diese wieder verwendet werden konnten. Um zu vermeiden, dass sie während der Arbeit einschlafen, wurden sie zu ihrem eigenen Schutz von den Aufsehern geschlagen. So sollte zu ihrem eigenen Schutz vermieden werden, dass sie von den laufenden Maschinen überrollt wurden und Amputationen oder andere Verletzungen erleiden. Die Fabrikarbeit führte zu schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie Rückenschäden oder Lungenerkrankungen. Im Museum konnten wir selbst per Hand einen Webstuhl bedienen und den Lärm eines per Dampfmaschine betriebenen Webstuhls am eigenen Leibe erfahren.

Der Wohnraum der Menschen war sehr beengt. Sie lebten zu vielen Menschen unter ärmlichen Bedingungen meinst in einem einzigen Raum. Privatsphäre gab es kaum. Während die Kinder auf dem Boden schliefen, hatten die Eltern ein Bett, das mitunter für ein paar Stunden pro Tag an einen fremden Arbeiter vermietet wurde, der die Zeit zum Schlafen nutzte. Da es an Geld mangelte, mussten die Menschen oftmals Hunger erleiden. Die Menschen besaßen meist nur zwei Kleider. Eines für die Arbeit und eines für den sonntäglichen Kirchgang.

Unser Museumsbesuch wurde von einem Rundgang im benachbarten Friedrich-Engels-Haus abgerundet. Die Familie von Friederich Engels war eine der wohlhabendsten Wuppertaler Fabrikbesitzer. Ihr luxuriöser Lebensstandard stand in einem großen Kontrast zu dem der Arbeiter, die unter der Aufsicht der Fabrikbesitzer ebenfalls auf dem Fabrikgelände wohnten.

Wir fanden es interessant, etwas über das Leben der Menschen zur Zeit der Frühindustrialisierung zu erfahren. Danke an die Museumsführer und die Lehrer, die uns begleitet haben!

Hatice Altinordu, Büsra Kurt, Asma Soultana, Eranda Drnari und William Domazet und unsere Mitschülerinnen und Mitschüler aus den Klassen 8a und 8b

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Hagen im Juni 2016

Gewässergütebestimmung an der Volme

Wir, die Klasse 7b, waren mit unserer Biologie-Lehrerin Frau Tonn am 31.05. und am 07.06.2016 an der Volme, um den Fluss und seine Lebewesen zu untersuchen.
Zur Vorbereitung bekamen wir von unserer Lehrerin einen Fragebogen, den wir für unsere Gewässergütebestimmung ausfüllen sollten. Dort ging es zum Beispiel um Fragen zur Uferstruktur, zur Uferhöhe, zur Trübung der Volme, usw.
Dabei stellten wir fest, dass die Volme hier im Innenstadtbereich stark befestigt ist und weder einen natürlichen Gewässerverlauf noch eine natürliche Uferzone besitzt.
Nach dem wir sie uns von oben, vom Rand aus betrachtet hatten, durften wir endlich runter, direkt zur Volme.

Ein paar von uns Schülern und Schülerinnen hatten sich Gummistiefel mitgebracht und so konnten wir mit Keschern und Sieben kleine Flusstiere einfangen. Teilweise war es gar nicht so einfach an sie heranzukommen. Wir mussten Steine umdrehen, den Boden der Volme aufwühlen und suchen, suchen, suchen.
Die gefundenen Tiere haben wir dann in kleine weiße Schalen mit Wasser getan und geschaut wie sie heißen.
Es waren viele interessante Tiere dabei, dennoch gab es viele, die wir nicht kannten.
Mit Klemmbrettern und Stiften bewaffnet machten wir uns alle viele Notizen und versuchten, die Tiere auf den bedruckten Blättern zu erkennen. Viele Insekten sahen sich ziemlich ähnlich, weswegen es gar nicht so einfach war sie zu bestimmen. Erkannt haben wir z.B. die Steinfliegenlarve, den Taumelkäfer oder die Eintagsfliegenlarve.
Nachdem wir die Tiere untersucht hatten, haben wir sie wieder frei gelassen.

Andere der Klasse haben die Pflanzen im Randbereich näher untersucht.
Die Pflanzen, die am Fluss wachsen, sind ebenfalls sehr schön. Manche der Pflanzen sind aus Australien nach Deutschland gebracht worden, andere wiederum aus China oder Amerika. Sie verbreiten sich teilweise sehr stark und vertreiben so einheimische Arten. Der Riesenbärenklau, der bei Sonnenschein Verbrennungen auf der Haut verursacht, hat sich hier so stark ausgebreitet, dass wir an einigen Stellen gar nicht mehr durchkamen. Erstaunlich war, dass diese Pflanze bei unserem ersten Besuch noch so klein war, dass sie uns kaum aufgefallen war.
Insgesamt war es für die Klasse 7b ein sehr erfolgreiches Erlebnis mit interessanten Informationen. Wir haben viel gelernt und hatten eine Menge Spaß.

Joline Voß, Ilke Özer und Lina Wittek

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It’s time to say goodbye

Meine Zeit in Deutschland ist sehr lohnend gewesen. Ich habe viele klasse Leute getroffen und auch viel über die deutsche Kultur und Lebensart erfahren. Ich möchte mich bei den Lehrern bedanken, weil ich sehr herzlich begrüßt wurde und alle waren sehr behilfich. Die Arbeit war auch sehr angenehm und leicht wegen der Schüler! Ein besonderer Dank gebührt Frau Volbers, weil sie sich so viel Arbeit gemacht hat, und ich fühlte mich wie zu Hause. Danke auch für Kaffee und Kuchen :-). Ich hätte das Jahr nicht ohne ihre Hilfe machen können.

Dear students,

I wish you all the best of luck with your exam results and for the future and I hope everyone has a great summer. Cheers and till next time, Germany!

Bye, Lucy

 

Referendare am RHG


Referendare 2015 Gruppenfoto

Seit November 2015 sind wir, Semir Badrani (Deutsch/Geschichte), Frank Höll (Erdkunde/Mathe), Christiane Rull (Englisch/Französisch), Sabrina Szarka (Deutsch/Englisch) als Referendarinnen und Referendare am Ricarda-Huch-Gymnasium tätig. Paulina Herbersagen unterstützt das Kollegium seit Februar dieses Jahres zusätzlich als Praxissemesterstudierende in den Fächern Deutsch und Geschichte.

Während Paulina Herbersagen Unterricht begleitet und erste eigene Unterrichtserfahrungen sammelt, führen wir, als Referendarinnen und Referendare, bereits selbstständigen Fachunterricht durch. Wir freuen uns, unsere im Studium erworbenen Kenntnisse, die im Studienseminar weiterhin vertieft werden, im Schulalltag anzuwenden.

Das erste Drittel unserer Ausbildung haben wir bereits absolviert und fühlen uns im System Schule schon jetzt Zuhause. Wir wurden herzlich im Kollegium aufgenommen, was uns den Beginn unserer Ausbildung erleichtert hat. Wir sind schon jetzt dankbar für die wertvollen Erfahrungen, die wir in den vergangenen Monaten sammeln durften.

Wir bedanken uns bei allen Schülerinnen und Schülern und Kolleginnen und Kollegen und freuen uns auf die verbleibende Zeit am Ricarda-Huch-Gymnasium.

Herzliche Grüße

Ihre/Eure Referendare