Ricarda-Huch-Gymnasium | Gymnasium der Stadt Hagen für Jungen und Mädchen

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Unsere Schule hat Geschichte

Neubearbeitung: Stefan Düfel

Falls Sie Informationen zur Geschichte der Schule haben, freuen wir uns sehr über Ihre Nachricht an das Sekretariat unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unsere Schule wurde bereits im Jahr 1848 gegründet und gehört und damit zu den ältesten Gymnasien der Stadt Hagen. Ihren Namen trägt die Ricarda seit 1948, der ihr zum Anlass der 100-Jahr-Feier verliehen wurde. Ricarda Huch war eine berühmte Dichterin, Historikerin und Philosophin, die im Jahr 1947 verstarb. Dass nur ein Jahr nach Ricarda Huchs Tod viele Schulen nach ihr benannt wurden (davon allein fünf in Nordrhein-Westfalen), zeugt von ihrer großen Bedeutung. Im Jahr 1954 zog die Schule in ihr heutiges Gebäude an das Ufer der Volme, nachdem sie über hundert Jahre keinen festen Standort hatte, immer wieder umzog und auch Zweigstellen besaß. Die Ricarda war ursprünglich ein Gymnasium nur für Mädchen. Erst seit 1973 dürfen auch Jungen die Schule besuchen, die vorher auf anderen Gymnasien unterrichtet wurden. Erfolge feierte die Schule auch immer wieder im Sport: In den Jahren 1973 bis 1977 wurde die Mädchenmannschaft viermal in Folge Westfalenmeister im Tennis. Die Schule ging damit in die Geschichte des Schulsports in Westfalen ein. In den neunziger Jahren erfolgte die Renovierung der Schule und die Errichtung des Neubaus, in dem heute das Selbstlernzentrum und die Kunsträume untergebracht sind. Man sieht: Unsere Schule hat Geschichte und man kann noch sehr viel mehr von ihr erzählen!

Liste der Schulleiter seit Gründung (demnächst)

Chronik der Schule seit 1876

1848:  Gründung der Schule als Schule für Mädchen
1876 bis 1878: Karl August vom Berg ist Schulleiter   
ab 1876:        Sieben Klassen, damit Schultyp des Lyzeums und eines der ersten in Westfalen
1878 bis 1903: Schulrat Friedrich Wenzel ist Schulleiter
1880:   Angliederung eines Lehrerinnenseminars
1887:     Erweiterung des Schulgebäudes wegen wachsender Zahl der Schülerinnen: Zwei Gebäude in der Viktoriastraße, unorganisch verbunden und gegliedert
1895:

Lehrerinnenseminar wird auf drei Klassen erweitert

1899:        

Die Schule wird dem Provinzial-Schulkollegium unterstellt. Damit Anerkennung als ,,höhere Schule"

1901:   

Jahresbericht: Gesamtausgabe der höheren Mädchenschule etwa 66.300 Mark. Schul- und Eintrittsgeld: 66.540 Mark. Schülerinnenzahl schon knapp über 500

1903 bis 1909:

Dr. Ernst Dublin ist Schulleiter, wegen Raumnot Umwandlung der Turnhalle in zwei Klassenzimmer

1905 bis 1908:

Einrichtung einer Filiale in einer alten Volksschule am Neumarkt. Weiteres Anwachsen der Schülerinnenzahl

1908:    

Umzug der Schule in ein neuerrichtetes Schulgebäude an der Bergstraße, direkt neben dem Städtischen Knabengymnasium. Angliederung einer Seminarvorschule und einer Seminarübungsschule. Jetzt 735 Schülerinnen und 40 Lehrkräfte.

1908:

Schulreform bringt die Gleichstellung der preußischen höheren Mädchenschulen mit den Knabenschulen. Das siebenklassige Lyzeum wird durch das Oberlyzeum erweitert. Durch die Schulreform starke Betonung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer. Die Reifeprüfung des Oberlyzeums berechtigt allerdings nur zum philologischen Studium. Erst 14 Jahre später kann die volle Universitätsreife erreicht werden. Findet zunächst bei Teilen der Schüler- und Elternschaft wenig Gegenliebe.

1909 bis 1934:

Dr. Fritz Möhle Schulleiter

1910:

Ankauf und Umbau von zwei Wohnhäusern in der Bergstraße zur Erweiterung des Schulgebäudes.

1912:   

Abtrennen des Lehrerinnenseminars mit den beiden Vorschulen und Verlegung in die Hallenschule in Altenhagen. Aus der großen Schule mit 1100 Schülerinnen werden zwei Anstalten: Lyzeum mit Oberlyzeum bleibt mit 740 Schülerinnen und 38 Lehrkräften aber immer noch eine sehr große Schule. 

1914 bis 1918:

Erster Weltkrieg: Von den 14 Lehrern werden 7 eingezogen; zwei von ihnen finden den Tod.

nach 1918:   

Die Zahl der Schülerinnen wächst weiter.

ab 1919:

Arbeit an der Neuordnung der Lehrerbildung. Das Oberlyzeum verliert das 4. Jahr. Bis dahin hat dort die pädagogische Ausbildung der Lyzeumslehrerinnen stattgefunden. Universitätsausbildung wird auch für die Lyzeumslehrkräfte obligatorisch.

Sommer 1919: 

Erneute Einrichtung einer Filiale, diesmal in einem Flügel des Pflegehauses am Dreiecksplatz auf dem Höing als Lyzeum II unter der Leitung von Prof. Dr. Knochendöppel. Später Verlegung in die Hallenschule an der Friedensstraße

1920:

Höchstzahl an Schülerinnen mit 888 vor dem 2. Weltkrieg.

1923:

Letzte Lehramtsprüfung an der Schule. Lyzeum wird durch die Schulreform auf 6 Jahre verkürzt. Damit Übereinstimmung mit den höheren Knabenschulen.

Mai 1923:

Feier zum 75-jährigen Bestehen der Schule.

1923:    

Vereinigung des Zweiges Lyzeum II mit der Hauptschule an der Friedensstraße

1925: 

Neue Lehrpläne werden erlassen

1928:    

Umwandlung des Oberlyzeums in eine reformrealgymnasiale Anstalt (Latein wurde von U III an Pflichtfach, bis dahin Französisch und Englisch Pflicht, Latein Wahlfach)

Oktober 1929:

Gründung des "Vereins ehemaliger Schülerinnen des Lyzeums und Oberlyzeums zu Hagen"

ab 1930:

Stark rückläufige Tendenz bei der Schülerinnenzahl, große Wirtschaftskrise

ab 1931:

Regelmäßige Landheimaufenthalte der Schule Erst im Windhof bei Weiburg a.d.L., ab 1934 in Burg und Schloss Waldmannshausen

1932:   

Schule erhält ein Seminar zur Ausbildung von Studienreferendarinnen.

1933:  

Schülerinnenzahl 470. Danach wieder langsamer Anstieg.

1934-1945:

Richard Doller ist Schulleiter

1935:   

Einrichtung einer Frauenschule in dem Gebäude an der Bergstraße

1937/38:

Am Ende des Schuljahres 514 Schülerinnen

1938:

Erste Reifeprüfung des Zweiges "Frauenschule"

1938:

NS-Schulreform: Aufnahme in die Oberstufe erst nach Nachweis von hauswirtschaftlichen Fertigkeiten und Kenntnissen in Form einer Prüfung(schon ab 1936). Verkürzung für die höhere Knabenschule auf 8 Jahre, kurz danach auch für die höheren Mädchenschulen. Beide Schulen werden jetzt "Oberschulen" genannt. Aufteilung der Mädchenoberschulen in einen sprachlichen und einen hauswirtschaftlichen Zweig. Die englische Sprache ist nun bis zur 5.Klasse (neue Klassenbezeichnungen) einzige Fremdsprache. Für den hauswirtschaftlichen Zweig bleibt sie es bis zum Abitur, mit nur zwei Wochenstunden. Im sprachlichen Zweig in der Oberstufe (6.-8. Klasse) kommen Französisch und Latein hinzu, eine Sprache ist wahlfrei. NS-Ideologie von der weiblichen Erziehung zur kommenden Mutter hält Einzug. Beschneidung der wissenschaftlichen Fächer zugunsten der Fächer eines sog. "Frauenschaffens".

Sommer 1943:

Kinderlandverschickung: Evakuierung der Schule in die Slowakei nach Trentschin-Teplitz (182 Schülerinnen, 8 Lehrkräfte) und nach Stolp in Pommern (150 Schülerinnen, dazu noch 30 von der Oberschule Haspe). Abschiedsfeier am 14. Juli 1943, viele Absagen von Schülerinnen

1. Okt. 1943

Die Schulgebäude an der Viktoriastraße und an der Hochstraße werden durch einen Bombenangriff zerstört.

2. Okt. 1943

Verlegung der Slowakei-Gruppe nach Tatra-Lomnitz.

März 1944:

Rückverlegung aus der Slowakei ins Sudetenland (Harrachsdorf)

Okt. 1944:

Auflösung des Schulteils in Pommern (Stolp). Verlegung in den Badeort Misdroy in den Sommermonaten zuvor. Es sind zu dieser Zeit noch 120 Schülerinnen an der Schule (inkl. den Schülerinnen aus anderen durch Luftangriff gefährdeten westfälischen und mitteldeutschen Großstädten)

20. Febr. 1945

Rückverlegung aus der Slowakei nach Bayern (nach Schwandorf und in die Nähe von Regensburg).

21. März 1945

Heimkehr der Schülerinnengruppe aus Pommern. An diesem Tag erlebte Hagen seinen schwersten Luftangriff

22. Juli 1945

Heimkehr der Schülerinnengruppe aus Bayern

ab Herbst 1945:

Dr. Alfred Krüper, ehemaliger Leiter der Jahn-Oberschule, ist als Fachberater des Oberbürgermeisters E. Sasse für die Angelegenheiten der höheren Schulen zuständig. Auswahl von einigen "Unbelasteten" als zukünftige Schulleiter

13. März 1945:

Ein Teil des Kollegiums und der Schülerschaft (195 von 449) kommt nach Haspe, indem die dortige Mädchenoberschule zur Vollanstalt ausgebaut wird. Schulleiter dort: Dr. Fritz Vollheim. Schulleiter an der alten Schule wird Dr. Hermann Pohlschmidt. In Hagen steht nur das Gebäude des Staatlichen Albrecht-Dürer-Gymnasiums für die höheren Schulen zur Verfügung. Verteilung der Schulen auf die nicht zerstörten Gebäude. Die Militärregierung erteilt zuerst außer dem Schulleiter nur drei Lehrern die Zulassung (Entnazifierung).

13. März 1946:

Schulappell: Unterbringung der Schule im Gebäude des Albrecht-Dürer-Gymnasiums zusammen mit zwei Jungenschulen. Später nach einer Teilung der Schule Verlegung der Unterstufe in die Parkschule. Schichtunterricht in wechselnden Formen bis 1954

25. März 1946:

Beginn des Unterrichtsbetriebs im Albrecht-Dürer-Gymnasium. Für 6 Klassen stehen nur 3 Räume ab 14.00 Uhr zur Verfügung. Drei Klassen haben Mo/Di/Mi Unterricht, die drei anderen Do/Fr/Sa.

1946:

Weihnachten: Kohlenmangel erzwingt die Verschiebung des Unterrichtswiederbeginns bis zum 10.2.1947 Die Schülerinnen müssen jeden zweiten Tag zur Entgegennahme der Hausaufgaben in der Schule erscheinen.

1947:

Fünf Klassen der Unterstufe werden in einer Baracke auf dem Schulhof der Fichte-Oberschule unterrichtet. Dort schwere Unterrichtsstörungen durch den Baustellenlärm (Wiederaufbau des Fichtegebäudes)

Herbst 1947:    

152 Schülerinnen und 13 Lehrkräfte nehmen dreimal je zwei Tage am Wiederaufbau „Ehrendienst der Stadt Hagen“ teil.

Beginn 1948:

Das Fichteschulgebäude ist wiederaufgebaut, die Städtische Jungenoberschule zieht dorthin um. Jetzt ist Platz für alle Klassen der Schule.

31. Jan. 1948:

100-Jahr-Feier der Schule im Kammermusiksaal der Stadthalle. Die Schule trägt seit diesem Tag den Namen der Dichterin Ricarda Huch.

4. Febr. 1948:

Erste "normale" Reifeprüfung wird erst jetzt durchgeführt wegen der Verlängerung der Ausbildungsdauer der höheren Schule auf 9 Jahre.

24. April 1950: Gründung des "Schullandheimvereins" des Ricarda-Huch-Gymnasiums
Sommer 1950: Erste Zusammenkunft der "Ehemaligen" nach dem Krieg.
17. Jan. 1951: Erstmals Bildung einer Schulpflegschaft.
1951:

Beginn des Austausches einzelner Schülerinnen mit amerikanischen Mädchen

13. Febr. 1952:

Die neugebildete Frauenoberschule wird genehmigt

Sommer 1952:

Übergabe des neuen Gebäudes des Ricarda-Huch-Gymnasiums. Die Einweihung findet in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Fritz Steinhoff statt. Der Aula- und Turnhallentrakt steht noch im Rohbau.

Febr. 1952

Die neugebildete Frauenoberschule wird genehmigt

Sommer 1952:

Übergabe des neuen Gebäudes des Ricarda-Huch-Gymnasiums. Die Einweihung findet in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Fritz Steinhoff statt. Der Aula- und Turnhallentrakt steht noch im Rohbau.

1954:    

Die Leichtathletikmannschaft der Schule siegt beim Sportfest der Gymnasien Westfalen-Lippe

ab 1954:   

Jetzt zwei Schulzweige: das neusprachliche Mädchengymnasium und die naturwissenschaftlich-hauswirtschaftliche Frauen-Oberschule

1958: 

Auf wesentliches Betreiben von Frau Käthe Hyprath hin, wird eine Konzertorgel der Fa. Ott in die Empore der fertiggestellten Aula eingebaut

April 1959:      

Schulleiterin wird Dr. Charlotte Crummenerl

1960  

Fast 800 Schülerinnen an der Schule

1963

Die Schule erhält eine neue Bezeichnung: Neusprachliches Mädchengymnasium mit Gymnasium für Frauenbildung

1963:

Musische Tage in den Aulen der Ricarda-Huch-Schule und der Kaufmannschule, veranstaltet von der Schülermitverwaltung der höheren Schulen Hagens

1963:    

Herbst/Winter: Viermalige Aufführung der Schuloper: "Der Mann im Mond" von Ludwig Andersen mit der Musik von Cesar Bresgen, Spendeneinnahmen 2099,18 DM

Juni 1964:

Erstmals seit Jahren findet wieder ein großes Leichtathletiksportfest aller Hagener Schulen statt, mit überragenden Ergebnissen des RHG

Juli 1964:

Feier zum 100. Geburtstag von Ricarda Huch

1970:    

Einrichtung des Sprachlabors

Dez. 1971: 

Großes Schulkonzert und Ausstellung von Arbeiten aus dem Kunst-, Werk- und Nadelarbeitsunterricht

1972:

Der "Verein der Freunde und Förderer des Ricarda-Huch-Gymnasiums zu Hagen e.V." wird gegründet

1973:  

Erweiterung des Schulgebäudes durch Umfunktionierung der ehemaligen Ausweichpavillons der Sparkasse.

1973:

Enttypisierung der Schule. Die Schule wird für Jungen geöffnet. Das Zeitalter der Koedukation beginnt. Der neue Namen lautet: Gymnasium der Stadt Hagen für Jungen und Mädchen. Diese Öffnung wird von vielen Beteiligten zuerst kritisch betrachtet

1973:    

Die Schultennismannschaft wird Westfalenmeister

1973:

Die Reform der gymnasialen Oberstufe wird beschlossen mit der Differenzierung nach Grund- und Leistungskursen sowie einer erheblichen Wahlfreiheit für Schülerinnen und Schüler. Die Wahlmöglichkeiten werden in den kommenden Jahren wieder etwas eingeschränkt.

Nov. 1973:  

Dr. Friedhelm Kilian wird neuer Schulleiter

1975:   

Der ehemalige Schulleiter Dr. Hermann Pohlschmidt verstirbt

1975:  

Das Mädchenteam wird zum 2. Mal Tenniswestfalenmeister; Tennis ist im Kurssystem als ordentliches Fach eingerichtet

1975:     

Höchststand der Schülerzahl mit 1150

1976:

Mädchen werden zum 3. Mal Tenniswestfalenmeister

Sept. 1977:  

Mädchen werden zum 4. Mal Tenniswestfalenmeister. Diese Erfolg ist bis dahin einmalig in Westfalens Schulsportgeschichte.

Febr. 1978:  

in neuer Physikraum wird eingerichtet

1978:       

Die Schulpartnerschaft mit den Highschools McCluer und McCluer North wird gestartet.

Dez. 1980

Großes Schulkonzert, das am 17. Februar 1981 wiederholt wird.

Juli 1981:

Sportaktionswoche der Schule zusammen mit dem Albrecht-Dürer-Gymnasium mit 70 teilnehmenden Ballspielmannschaften. Die Veranstaltung geht auf Initiative der Schülervertretungen der beiden Gymnasien zurück.

Februar 1982:

Das neugegründete Abendgymnasium der Stadt Hagen wird im Pavillon der Schule untergebracht und nutzt im Abendbereich die Räume der Schule. Unterrichtsbeginn mit 90 Studierenden

1982:   

Eine Schulpartnerschaft mit der Hodgsons High School in Poulton (Großbritannien) wird aus der Taufe gehoben. Beginn des alljährlich stattfindenden Schüleraustauschprogramms

März 1983:    

Ein Mädchenteam wird Vizewestfalenmeister im Basketball

Dez. 1984:

Umweltweihnachtsbasar und Ausstellung mit Vorschlägen zur Begrünung Hagens in Zusammenarbeit mit dem BUND und der Stadtzeitung "Wochenkurier". Der Erlös in Höhe von 2600 DM kommt dem Hagener Kinderschutzbund zugute.

1985:  

Mai bis September: Ausstellung "Hagen und seine Architektur" in der Schule und in der Bürgerhalle mit Vorschlägen zur Stadtgestaltung.

ab 1985:   

Beginn der alljährlich stattfindenden Fahrten der Jahrgangsstufe 6 in das Schullandheim "Haus am Meer" auf Wangerooge mit zweiwöchigen, z.T. fächerübergreifendem Unterricht in Projektform.

Juni 1986:  

Woche der Schulkultur in der Bürgerhalle und der Schule zum Thema "Raum und Gestaltung"

März 1987:   

Zum 10. Mal sind Schülerinnen und Schüler in St.Louis/USA zu Gast. Jubiläumsfeiern in Hagen und St. Louis.

Jan.1988:

Premiere des Theaterstücks "Romulus der Große" von Dürrenmatt im Stadttheater.

Oktober 1988:

Erste Kontaktgespräche führen zu einer Schulpartnerschaft mit der Schule Nr. 11 in Smolensk (Russland)

August 1988:

Lehrer, Eltern und Schüler renovieren gemeinsam einen Trakt der Schule

1988:         

Französisch wird als mögliche erste Fremdsprache eingeführt. Es ist das einzige Angebot dieser Art in Hagen

April 1989:   

Theater AG führt "Die Nashörner" von Eugene Ionescu auf.

Okt. 1989:     

60. Jubiläum des Vereins der "Ehemaligen"

Okt. 1989:   

Einrichtung des Fachraums für Informatik

Nov. 1989:

Eine Schulpartnerschaft mit dem Collège Jules Ferry in Monlicon (Frankreich) beginnt

Januar 1990: 

Der Schule stehen aus dem sog. "Vermächtnis Pohlschmidt" Geldmittel aus Zinserträgen zur Verfügung.

Juni 1990: 

Schulleiter wird Johannes Denis

August 1990:  

Erstmals Zusammentreffen von amerikanischen und russischen Schülergruppen der Partnerschulen in Hagen

Okt.1990:  

Ein Modell zur Betreuung und Beratung der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II wird installiert. Pro Jahrgangsstufe ein Beratungslehrerteam (2 Lehrkräfte) im rollenden System (4 Teams, ein Team setzt nach dreijährigem Durchgang ein Jahr aus).

Dez. 1990:   

Sanierung der Turnhalle beginnt

Mai 1991:   

Inbetriebnahme des zweiten neueingerichteten Chemieraums.

Juni 1991:     

Premiere des selbstverfassten Stücks der Theater-AG "Krähwinkelstraße"

Sept. 1991: 

Das erste "Offene Schulsportfest" des RHG wird unter großer Teilnahme von Schülern, Lehrern, Eltern, Ehemaligen und Gästen unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters im Ischelandstadion durchgeführt. Es soll alljährlich stattfinden

Okt.1991:

Benefizkonzert "Lieder für Ricarda" als Matinée in Zusammenarbeit mit dem Theater der Stadt Hagen, Erlös in Höhe von 1600 DM kommt der Musikausstattung zugute

Herbst 1991:

Die Lehrküche der Schule muss gesperrt werden Die Kücheneinrichtung ist verrottet.

Nov. 1991:

In der Hagener Stadthalle Sportgala des VFL Eintracht Hagen. Eingebunden ist die Aktion "Schule und Sportler für Smolensk", die VFL Eintracht Hagen, die Ricarda-Huch-Gymnasium und der Kaufhof Hagen gemeinsam durchführen. Der Erlös einer großen Tombola kommt Smolensker Jugendlichen und Schülern der Partnerschule Nr. 11 zu.

Winter 91/92:

Die Schule beteiligt sich an einem Hilfsgüter-Konvoi der Hagener Bürger für die notleidende Bevölkerung in Smolensk. Es werden in einer
großangelegten wochenlangen Sammelaktion Hunderte von Paketen mit Kleidern, Nahrungsmitteln und sonstigem dringenden Bedarf zusammengetragen. Der Fördervereinsvorsitzende und der Schulpartnerschaftskoordinator begleiten den LKW-Konvoi (15 Fahrer und 18 Begleitpersonen)

Februar 1992:

Die Aula der Schule muss wegen potentieller Gefährdung der Besucher gesperrt werden - Sitzreihen brechen zusammen.

Schuljahr 92/93:

Ende des hauswirtschaftlichen Unterrichtsangebots. Damit wird ein jahrzehntelanges Spezifikum der Mädchenschule beendet, das bis zu diesem Zeitpunkt aber unter ökotrophologischen Gesichtspunkten durchaus auch Anklang bei den Jungen findet. Die letzte ausgebildete Lehrkraft steht für längere Zeit nicht mehr zur Verfügung, das Ende der Lehrküche ist abzusehen.

Juli 1992:

Wettbewerb an der Schule "Logo für Ricarda". Das Sieger-Logo wird zum künftigen Zeichen der Schule. Der Wettbewerb wird vom Schulförderverein getragen.

1992:    

Das 10jährige Jubiläum der Schulpartnerschaft mit der englischen High School wird in Poulton und in Hagen gefeiert.

Januar 1993:

Es wird die Durchführung eines Betriebspraktikums in der Jahrgangsstufe 11 eingeführt.

Juni 1993:   

"Zehn kleine Negerlein" von Agatha Christie werden im Stadttheater aufgeführt.

Juli 1993:   

Durchführung der ersten Projektwoche der Schule unter dem Thema "Schule in der Stadt".

Juli 1993:

Der Lionsclub Hagen-Harkort sponsert entscheidend den Smolenskaustausch. Ansonsten könnten russische Schüler nicht mehr kommen.

Sept. 1993  

Stadt Hagen beschließt die Renovierung der Aula.

Jan. 1994:

Benefiz-Rockkonzert an der Schule mit 15 Bands und 700 Besuchern gegen den Krieg in Jugoslawien und zugunsten von Kindern aus dem ehemaligen Jugoslawien. 7486 DM Reinerlös kommen der Unicef zu. Die Initiative geht von einem Oberstufenschüler aus.

April 1994:

Zum 40. Jubiläum des Schulgebäudes wird eine Ausstellung eingerichtet und eine Extra-Zeitung zur Geschichte des Gebäudes erstellt.

1994:  

Die Verwaltung des Abendgymnasiums zieht aus dem Schulpavillon in die ehemalige Hausmeisterwohnung der Kaufmannsschule I. Ab diesem Zeitpunkt werden nur noch die naturwissenschaftlichen Räume durch das Abendgymnasiums belegt.

1994:    

Mit Beginn des Schuljahres 1994/95 endet das Angebot Französisch als erste Fremdsprache neben Englisch. Das Angebot findet keinen hinreichenden Zuspruch in der Hagener Bevölkerung.

April 1995: 

Die Einführung der 5-Tage-Woche wird beschlossen.

Februar 1996:  

Aufführung des Ökologie-Musicals "Ocean-World" im Stadttheater. In Kooperation mit Max-Reger-Musikschülern.

März 1996:   

Die in den Räumen der alten Lehrküche vom Förderverein der Schule neuerrichtete Cafeteria wird eröffnet. Die Cafeteria wird Kommunikationszentrum der Schule. Betrieben wird die Cafeteria durch Schülermütter. Die Finanzierung erfolgt komplett aus Spenden und Mitteln des Fördervereins.

Mai 1995:

Aufführung Woody Allens Komödie "Gott" im Stadttheater durch die Theater AG

Juni 1996:   

Schülerin Vera Hoffmann siegt beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen in Latein

1996:      

Die Zeitung "Ricarda-Info", vom Förderverein herausgegeben, erscheint zum ersten Mal.

1996:        

Die Arbeiten zur vollständigen Renovierung der Aula beginnen

Juni 1996:        

Beginn des Projekts "Renovierung der Ott-Orgel" mit Schülerhilfe unter Anleitung eines Orgelbauers und großem Engagement vom Kollegen Broszeit. Finanzierung erfolgt durch den Schulförderverein und Benefizkonzerte

März 1996:       

Musical "Yanomamo" einstudiert von Herrn Broszeit wird im Stadttheater aufgeführt. Der Erlös dient der Finanzierung der Orgel

Juni 1997:      

20jähriges Jubiläum der Schulpartnerschaft mit zwei High Schools in St.Louis/USA Die Schulpartnerschaft ist eine der ältesten mit den USA.

1997:        

  Die Arbeiten zur Außensanierung der Schule beginnen

1998:    

Dach und Außenwände werden saniert. Im Tattersaal- und Fachraumtrakt werden neue Fenster eingebaut. Die Stadt Hagen beschließt die Errichtung eines Erweiterungsbaus mit 8 Klassen- und Fachräumen

Sept. 1998

Die Schule feiert ihr 150jähriges Jubiläum und gleichzeitig die Eröffnung der renovierten Aula. In der Woche zuvor werden Projekttage und anschließend ein Schulfest durchgeführt

2010:

Johannes Krüsemann wird Schulleiter

2013:

Carsten Schmidt wird Schulleiter

Juni 2015 

Schüler des Jahrgangs 5 führen das Tanztheater „Hagen – that’s it“ zur Geschichte der Stadt Hagen auf

2017:

Stefan Völker wird Schulleiter

 April 2019  Kopfkino Klassiker: Ein Konzert für alle Sinne. Musikkurs der EF in Verbindung mit der Max-Reger Big Band unter Leitung von Stefan Mehl

 

 

 

 

 

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