Im Rahmen der diesjährigen Projekttage nahm die Klasse 7c am Workshop „Asyland“ teil. Unter der Leitung von Çağdaş Yüksel vom Verein „Teller ohne Rand e. V.“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Themen Flucht, Asyl und Integration. Zuvor hatten sich viele Schülerinnen und Schüler aus der Klasse in der SoR-AG mit dieser Thematik beschäftigt.
Ziel des Workshops war es, den Schülerinnen und Schülern die Lebensrealität geflüchteter Menschen näherzubringen und ihnen einen Perspektivwechsel zu ermöglichen. Anhand persönlicher Geschichten, anschaulicher Beispiele und verschiedener interaktiver Methoden erhielten die Jugendlichen Einblicke in die Ursachen von Flucht, die oftmals gefährlichen Fluchtwege sowie die Herausforderungen, denen geflüchtete Menschen nach ihrer Ankunft in Deutschland begegnen.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Auseinandersetzung mit Vorurteilen und gesellschaftlichen Klischees. Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu angeregt, ihre eigenen Vorstellungen kritisch zu hinterfragen und über die Bedeutung von Empathie, Respekt und gegenseitigem Verständnis nachzudenken. In gemeinsamen Gesprächen wurde deutlich, dass Integration nur gelingen kann, wenn sowohl die aufnehmende Gesellschaft als auch die Zugewanderten bereit sind, aufeinander zuzugehen.
Der Workshop bot zahlreiche Denkanstöße und zeigte eindrucksvoll, dass hinter jedem Fluchtschicksal ein Mensch mit einer ganz persönlichen Geschichte steht. Die Klasse beteiligte sich engagiert an den Diskussionen und nutzte die Gelegenheit, Fragen zu stellen und unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen. Die Schülerinnen und Schüler verfolgen aufmerksam die Inhalte des Workshops „Asyland“.
Wir bedanken uns herzlich bei Çağdaş Yüksel und dem Team von „Teller ohne Rand e. V.“ für den informativen, abwechslungsreichen und eindrucksvollen Workshop, der einen wichtigen Beitrag zur Demokratiebildung sowie zur Förderung von Toleranz, Offenheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt geleistet hat.